Wangari Maathai
* Montag, 01.04.1940
(71 J., Widder)
in Ihithe Village/Nyeri
† Sonntag, 25.09.2011
in Nairobi
Kenia,
Biologin,
Naturwissenschaft
Professorin für Veterinäranatomie, Politikerin und ab 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz. Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin; Mitglied im Club of Rome. Sie gilt als zentrale Figur der afrikanischen Umwelt- und Demokratiebewegung, deren Engagement ökologische Nachhaltigkeit mit gesellschaftlicher Teilhabe verband. Sie gründete 1977 die Umweltorganisation "Green Belt Movement", die sich für Aufforstung und nachhaltige Entwicklung Afrikas einsetzt, kämpft für Demokratie und Menschenrechte, vor allem für die Rechte von Frauen. Sie wurde mit vielen Auszeichnungen geehrt, u. a. 1984 mit dem Alternativen Nobelpreis "Right Livelihood Award" und 2004 als erste Afrikanerin mit dem Friedensnobelpreis.